Sonntag, 12. Mai 2013

[Challenge] 7 Books 7 Nations

 
Zeitraum: 01.05.2013-31.05.2014
Bücheranzahl: 7
Sonstiges: jedes Buch aus jeweils einer anderen Nation (Dtld. und USA zählen nicht!)

1. Land: Guyana; Buch: Brandis & Ziemek - Schatten des Dschungels (Rezi folgt)
2.
3.
4.
5.
6.
7.

[Challenge] ABC-Challenge

 
Zeitraum: 01.06.2013-31.05..2014
Bücheranzahl: 26
Sonstiges: Artikel zählen nicht mit, Zahlen wie ausgeschrieben, Q,X+Y nur irgendwo im Titel, bei Buchreihen jeweiliger Titel

A -
B - 
C - 
D - 
E - 
F - 
G - 
H -
I -
J -
K -
L -
M -
N -
O -
P -
Q -
R -
S -
T -
U -
V -
W -
X -
Y -
Z -

[Challenge] lesen von A bis Z Challenge


 von: Kathrin
Zeitraum: 22.04.2013-30.04.2014
Bücheranzahl: 26
Sonstiges: Artikel zählen auch mit


A -
B - 
C - 
D - Die Dienstagsfrauen - Monika Peetz
E - 
F - Fallender Himmel - Marie Lu
G - 
H -
I -
J -
K -
L -
M -
N -
O -
P -
Q -
R -
S - Schattengesicht - Andrea Wagner
T -
U -
V -
W -
X -
Y -
Z -



Montag, 29. April 2013

Mein Bücherregal und wie ich zum Bloggen kam



In diesem Post möchte ich euch etwas über mich erzählen.






Eigentlich wollte ich euch ja mein Bücherregal vorstellen, doch da gibt es ein kleines Problem: Ich wohne momentan in einer so kleinen Wohnung, dass hier nur ein kleines Bücherregal reinpasst. Darin sind auch keine Romane zu finden. Deshalb sind die Bücher, die ich gelesen und behalten möchte, momentan in Kisten im Keller gelagert. Mein SUB liegt aufgestapelt neben meinem Bett, was auch gleichzeitig mein Lieblingsleseort ist. Ich gehöre sowieso eher zu den Bücherwürmern, denen der Inhalt und der Moment wichtiger sind als Cover oder auch der Besitz von Büchern. Deshalb leihe ich viel aus (und wegen meinem kleinen Geldbeutel).


Und nun noch ein paar kurze Gedanken zum Bloggen:

Ich bin durch das Bücherforum buechereule.de und durch vorablesen überhaupt darauf aufmerksam geworden, dass Bücherblogs verbreitet sind. Dann dachte ich, erstelle ich doch selbst mal einen, denn eine Liste, was ich lese, mache ich mir schon lange, eine Wunschliste ist auch seit Ewigkeiten in Benutzung. Warum nicht über mein liebstes Hobby berichten? Aber den Ausschlag gaben die Bücherchallenges, die mich sogleich fasziniert haben. Ich liebte es schon immer, Listen abzuarbeiten und so eine Challenge ist immer wieder ein Ausschlag für mich, nach bestimmten Büchern zu suchen, die diverse Kriterien erfüllen, so neue Bücher kennenzulernen, auf die ich so nicht gestoßen wäre und andererseits ist es einfach toll, eine Challenge erfolgreich abgeschlossen zu haben. Also erstellte ich kurzerhand einen Blog und meldete mich sogleich bei einer Challenge an.

Mein Blog bedeutet mir einiges mehr als so manch einer sicherlich denkt, wenn er ihn anguckt. Ich geb's zu, gut geführt ist er leider noch nicht, denn mir fehlt oft die Disziplin, sich hinzusetzen und eine Rezi zu schreiben, anstatt gleich mit dem nächsten Buch anzufangen. (Daran scheitern leider oft auch die Challenges...) Disziplin ist allgemein eher weniger "mein Ding", doch das möchte ich ändern und arbeite aktiv daran. Ich hoffe, obwohl GFC wegfällt und ich aus finanziellen Gründen keine Gewinnspiele veranstalten kann, ein paar mehr Leser zu bekommen in Zukunft, wenn ich mich mehr ins Zeug lege.

Das beantwortet eigentlich auch schon die Frage, warum ich mir die Zeit nehme, um zu bloggen. 1. soll es ein weiteres Hobby von mir werden, das ich so schön auch mit dem Lesen verbinden kann, 2. möchte ich lernen, mich schriftlich besser auszudrücken (als ehemalige Germanistikstudentin mache ich das meiner Meinung nach nicht sonderlich gut) und 3. natürlich um die Challenges abzuschließen. Spaß macht es ja sowieso (wenn ich mich überwunden habe und mich wirklich hinsetze, um etwas zu schreiben).

Mögt ihr persönliche Dinge von mir hören oder soll ich lieber möglichst neutral von der Bücherwelt berichten?


Sonntag, 28. April 2013

[Rezension] Monika Peetz: Die Dienstagsfrauen

Autorin: Monika Peetz
Titel: Die Dienstagsfrauen

Seiten: 320
Genre: Frauenroman
veröffentlicht: 2010 im KiWi Verlag
Leseprobe gibt es hier.
Kurzbeschreibung:
"Seit 15 Jahren sind sie beste Freundinnen. Jeden ersten Dienstag im Monat treffen sich die fünf Frauen bei ihrem Lieblingsfranzosen, und einmal im Jahr vergnügen sie sich auf einem gemeinsamen Wochenendtrip. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Judith, frisch verwitwet, will auf den Spuren ihres verstorbenen Mannes nach Lourdes pilgern. Besorgt um die trauernde Freundin, beschließen die Dienstagsfrauen, Judith auf dem Jakobsweg zu begleiten. Schritt für Schritt kommen die fünf Frauen dabei einem Geheimnis auf die Spur, das ihrer aller Leben durcheinanderwirbelt und ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellt." (Quelle: Klappentext) 
Rezension:

"Seit fünfzehn Jahren kamen sie in sein Lokal. Erst jeden Dienstag, später einmal im Monat." (S. 8)
Es gab zwei Schauplätze in diesem Buch. Einer, der als Rahmen sowohl am Anfang als auch am Ende des Romans auftaucht, ist das Lokal, in dem die fünf Frauen zunächst jeden Dienstag, dann jeden 1. Dienstag im Monat einkehren. Kennen gelernt haben sich die fünf in einem Französischkurs. Sie sind sehr unterschiedlich, treffen sich dennoch schon seit 15 Jahren. Die jüngste ist 35, die älteste Ende 40. Außerdem fahren sie einmal im Monat zusammen in Urlaub. Dieses Mal möchte Judith nicht mitfahren: Sie hat vor kurzem ihren Mann verloren und nun möchte sie ihm auf seinem letzten Vorhaben folgen, indem sie den Jakobsweg für ihn zu Ende geht. Spontan beschließen die anderen vier Frauen, ihr beizustehen und sie auf diesem Weg zu begleiten. Doch auf dem Weg werden so einige Geheimnisse gelüftet, die die Frauen auseinanderreißen - für immer?
Erzählt wird aus der Er-Perspektive, dabei wird jede Frau hin und wieder beleuchtet und man kann lesen, was sie denkt und fühlt.
Mit diesem Roman hat Monika Peetz ein kleines, aber feines Büchlein geschaffen. Auf relativ wenig Seiten wird sehr viel gesagt... Alle fünf Frauen müssen im Laufe der Geschichte über ihre eigenen Hürden springen und ihre größten Ängste besiegen.
Dieser Roman gibt Mut, man fühlt mit jeder einzelnen Protagonistin und feuert sie an.

Vergleich zum gleichnamigen Film:

Ich war enttäuscht, dass man die fünfte und jüngste im Bunde im Film einfach mal so wegrationalisiert hat. Deshalb ist der junge Mann auch jemand anderem hinterhergelaufen... Ansonsten hat mir der Film gut gefallen, aber dieser Unterschied hat zumindest den Zuschauer, der das Buch kennt, verwirren lassen.

Über die Autorin:

Monika Peetz, geboren 1963, Studium der Germanistik, Kommunikationswissenschaften und Philosophie an der Universität München.
Nach Ausflügen in die Werbung und das Verlagswesen von 1990-98 Dramaturgin und Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk, Redaktion Fernsehfilm. Seit 1998 Drehbuchautorin in Deutschland und in den Niederlanden. Filme u.a. "Ein Baby zum Verlieben", "Noch einmal zwanzig sein" sowie gemeinsam mit Christian Jeltsch der ZDF-Dreiteiler "Die Rebellin". Tutorin im Nürnberger Autorenstipendiums seit 1997/98.

Fazit:

Ein wundervolles Buch, das den Nachmittag, an dem man es liest, tiefgründiger und interessanter macht. Unbedingt empfehlenswert!


[Rezension] Marie Lu: Legend. Fallender Himmel

Autorin: Marie Lu

Titel: Fallender Himmel
Serie: Legend-Trilogie Band 1
Seiten: 367
Genre: Fantasy / Dystopie
veröffentlicht: 2012 im Loewe Verlag
Leseprobe und Trailer gibt es hier.
Kurzbeschreibung:
"'Ich werde dich finden. Ich werde die Straßen von Los Angeles nach dir durchkämmen. Jede Straße der Republik, wenn es sein muss. Ich werde dich in die Irre führen und püberlisten, ich werde lügen, betrügen und stehlen, um dich zu finden, dich aus deinem Versteck locken und dich jagen, bis es keinen Ort mehr gibt, an den du fliehen kannst. Das verspreche ich dir: Dein Leben gehört mir.'
Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und Hass, dem eine grenzenlose Liebe entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende." (Quelle: Klappentext)
Rezension:

Zwei Charaktere sind in diesem Buch die Protagonisten, deren Leben wir in der Zukunft verfolgen und begleiten dürfen. Zum einen wäre da Day: Er kommt aus einem Armensektor. An seinem 10. Geburtstag muss er wie alle anderen den Großen Test absolvieren. Wer durchfällt, muss ins Arbeitslager, sofort nach dem Test, ohne sich von seiner Familie verabschieden zu können... Day fällt durch und findet heraus, dass es gar keine Arbeitslager gibt. Mit den Kindern werden Experimente in Laboren durchgeführt, bis sie schließlich umgebracht werden. Day gelingt es zu flüchten und seitdem schlägt er sich auf der Straße durch. Das macht er so gut, dass er zum Staatsfeind Nr. 1 wird - neben den Kolonien, gegen die offiziell Krieg geführt wird vom Staat. Day schlägt sich nicht nur durch, sondern er rächt sich immer wieder am Staat.
June gehört zu den Reichen. Ihre Eltern sind gestorben, als sie noch ganz klein war, nun wohnt sie mit ihrem großen Bruder und ihrem Hund allein. Sie ist wie Day 15, doch sie führt ein ganz anderes Leben, denn sie hat den Großen Test nicht nur bestanden, sondern sie war die Einzige in der ganzen Geschichte, die ihn mit der Höchstpunktzahl bestanden hat. Dadurch, dass sie mehrere Klassen übersprungen hat und an der Uni vier Jahre jünger als ihre Kommilitonen ist, fühlt sie sich oft einsam. Aber sie kämpft weiter. Sie vertraut auf den Staat und darauf, ein angenehmes Leben führen zu können.
Bis ihr Bruder umgebracht wird. Offiziell heißt es, dass Day der Mörder war. June macht sich undercover auf die Suche nach Day, um sich für ihren Bruder zu rächen...
Erzählt wird die Story immer abwechselnd als Ich-Erzähler zwischen Day und June. So lernt man beide gut kennen und fühlt mit ihnen.
Es entwickelt sich eine besondere Beziehung zwischen Day und June, die nicht nur das Leben von den beiden aufs Gründlichste verändert, sondern auch das von vielen anderen Menschen...
Der Schreibstil der Autorin ist klar mit kurzen prägnanten Sätzen. Genau das, was diese Geschichte braucht.

Über die Autorin:
Marie Lu wurde 1984 in Shanghai geboren und lebte für einige Zeit in Texas, bevor sie an der University of Southern Calofornia studierte. Das kalifornische Wetter hat sie überzeugt dortzubleiben und nun wohnt Marie Lu mit ihrem Freund und drei Hunden in Pasadena, einem Vorort von Los Angeles. Vor ihrem Erfolg als Autorin arbeitete sie als künstlerische Leiterin bei einem Unternehmen, das Videospiele produziert. Marie Lu mag Cupcakes, fröhliche Menschen, Kampfjets, Regen und natürlich Bücher. "Legend - Fallender Himmel" ist ihr Debüt.

Fazit:
Eine spannende und ereignisreiche Geschichte, die sich um die Zukunft, die Politik und um Einzelschicksale dreht - und vor allem darum, die Wahrheit zu erkennen.

[Rezension] P. C. Cast und Kristin Cast: House of Night 10 - Verloren

Autoren: P. C. Cast und Kristin Cast
Titel: Verloren
Serie: House of Night 10
Seiten: 488
Genre: Fantasy
veröffentlicht: 2012 bei FJB
Leseprobe und Trailer gibt es hier.
 "Verloren" ist der 10. Band der House-of-Night-Serie. Wer vorhat, die anderen 9 Bände noch zu lesen, sollte sich das Folgende erst mal nicht durchlesen.
Da es der 10. Band ist, erfolgt die Rezi nur kurz.


Kurzbeschreibung:

"'Ich bin doch viel zu jung, um die Welt zu retten!', schrie Zoey verzweifelt und wünschte, alles würde jetzt und hier enden. Wäre es denn so schlimm, wenn das Böse siegen würde? Thanatos, die Hohepriestern des Hohen Rates, schaute sie erstaunt an. 'Du bist zwar jung, Zoey', sagte sie. 'Aber du bist nicht allein!'

Als das Feuer in den Pferdeställen aufflammt, bricht Chaos aus. Genau das hatte Neferet beabsichtigt. Auch wenn sie keine Hohepriesterin im House of Night mehr ist, so würde sie doch Mittel und Wege finden, um die Macht wieder an sich zu reißen. Zoey ist nach dem Tod ihrer Mutter so verzweifelt und geschwächt, dass sie keinen klaren Gedanken fassen kann. Sie weiß, dass alle jetzt zusammenhalten müssen, um das Böse in Schach zu halten. Werden sie das schaffen?" (Quelle: Klappentext)


Rezension:

Dieser zehnte Band wurde leider das, was ich schon ein paar Bände davor bemerkt habe: Die Story wird immer lascher, vorhersehbarer...
Die Erzählung soll dadurch vorangetrieben werden, dass aus verschiedenen Sichtweisen erzählt wird. Manchmal tritt dann der Ich-Erzähler auf, dann wiederum der Er-Erzähler. Es wird sehr inkonsequent. Als ob der Roman binnen einer Woche niedergeschrieben und zu den Akten gelegt wurde. Wahrscheinlich ist das auch der Fall, wenn man sich ansieht, wie viel die Autoren an Büchern veröffentlich... Manche Autoren können das gut, die hier wohl kaum.
Nun fragt ihr euch sicherlich, warum ich dann diesen Band gelesen habe? Nun, der 1. Band hat mir sehr gut gefallen, danach immer weniger... Aber auch noch nach dem 9. wollte ich weiterlesen, nun nach dem 10. bin ich unschlüssig geworden, ob ich meine Zeit wirklich damit verschwenden soll. Durch solch eine lange Serie lernt man die Charaktere natürlich gut kennen, andererseits...
Der altbekannte Kampf um das Böse und das Gute geht weiter. Ein paar Wesen wechseln die Seiten, den meisten Charakteren kann man aber schon fast vorhersehen, was ihnen in den Mund gelegt wurde.
Was mich am meisten stört, ist, dass wirklich jedes Detail erzählt wird. Nichts wird dem Denken und der Fantasie der Leser überlassen...

Über die Autoren:
P.C. Cast und Kristin Cast sind das erfolgreichste Mutter-Tochter-Gespann weltweit. Sie leben beide in Oklahoma, USA.
House of Night hat bereits über 8 Millionen Fans in den USA und erscheint in über 40 Ländern. Die Verfilmung ist in Vorbereitung.

Fazit:
Ich kann definitiv KEINE Leseempfehlung aussprechen. Wer wissen möchte, wie es mit den Protagonisten weitergeht, der kann sich auch eine ausführliche Inhaltsangabe anschauen - er wird weit weniger enttäuscht sein.